Gastroenterologie

Innere Medizin
Gastroenterologie
Hepatologie

Definition:
Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Abdominalorgane und deren Funktionsstörungen sowie mit Stoffwechselerkrankungen. Im Einzelnen heißt das:
  1. Ein Teil der Erkrankungen des Mundraumes.
  2. Erkrankungen der Speiseröhre.
  3. Erkrankungen des Magens.
  4. Erkrankungen des Dünndarms.
  5. Erkrankungen des Dickdarms.
  6. Erkrankungen des Enddarms und des Analbereiches.
  7. Erkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege.
  8. Erkrankungen der Leber.
  9. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.
  10. Immunologische Störungen des Magen/Darmtraktes.
  11. Allergische Reaktionen im Bereich des Magen/Darmtraktes.
  12. Infektionskrankheiten im Abdominalbereich.
  13. Funktionelle Erkrankungen im Bauchraum.

Um den Titel, respektive die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie führen zu dürfen, muss man folgende Nachweise erbringen:
  1. Man muss die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin abgeschlossen haben.
  2. Zusätzlich zur internistischen Ausbildung muss man zwei Jahre in einem Krankenhaus/Med.-Klinik/Abteilung gearbeitet haben, das/die sich auf Gastroenterologie spezialisiert hat und dafür anerkannt ist.
  3. Man muss eine Mindestanzahl an technischen Untersuchungen durchgeführt haben und nachweisen, dass man diese Untersuchungen beherrscht:
    • Magenspiegelungen
    • Darmspiegelungen
    • Enddarmuntersuchungen
    • Funktionsuntersuchung im Magen-/Darmtrakt
    • Punktionen, z.B. Leberpunktion,...
    • Röntgenuntersuchung des Magen/Darmtraktes
    • Ultraschalluntersuchung des Magen/Darmtraktes
  4. Zuletzt muss man seine Qualifikation in einer zusätzlichen Prüfung nachweisen.


Bemerkung: Zu unserer Ausbildung siehe Praxisteam/Ärzte
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